Weiße Zähne lassen ein Lächeln gleich viel schöner erstrahlen. Lesen Sie hier mit welchen natürlichen Mitteln Sie nachhelfen können.

Noch bevor man ein Problem lösen kann, sollte man immer auch einen Blick auf die Ursachen werfen. Im Idealfall können diese dann einfach direkt gemieden werden. Was lässt Zähne also eigentlich im Laufe der Zeit dunkler werden und welche äußeren Einflüsse führen zu unschönen Verfärbungen? Tatsächlich spielen hier 3 Bereiche eine Rolle: die Ernährung, die Mundhygiene und die Gene. Während wir die Gene schlicht akzeptieren müssen, können wir die anderen beiden Bereiche beeinflussen. Aber was wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und die Zähne verfärbt? Hier wollen wir verschiedene Möglichkeiten zur Aufhellung vorstellen.

Die Werbeindustrie verspricht die besten Ergebnisse mit verschiedenen chemischen Verfahren. Reduktionsbleiche, Oxidationsbleiche, Gebissschienen, Gels und viele weitere, teils abenteuerliche Methoden versprechen ein Lächeln wie aus Hollywood. Diese chemischen Methoden bergen alle aber auch nicht zu unterschätzende Risiken für die Zähne und das Zahnfleisch. Wenn man sich für eine dieser Varianten entscheidet, sollte man diese also nicht in Eigenregie durchführen, sondern einen Spezialisten aufsuchen. Aber es gibt auch Hausmittel, die nicht schädlich für die Zähne oder den Körper sind. Die sind in der Wirkung weniger stark, aber sind gerade bei leichten Verfärbungen durchaus Erfolg versprechend.

Welche Möglichkeiten gibt es?

  1. Knackige Lebensmittel: Frisches Obst und Gemüse, wie etwa Äpfel, Salatgurken, Broccoli, Sellerie oder Karotten helfen die schädlichen Zahnbeläge schonend zu entfernen. Und wenn sich Zahnbeläge ungestört breit machen können, kommt es irgendwann auch zu Verfärbungen.
  2. Mund nach dem Essen mit Wasser ausspülen: Auch der Punkt zielt auf die Prävention ab und hilft das Entstehen von Belägen und somit die Verfärbung zu vermeiden. Wenn nach dem Essen keine Möglichkeit zum Zähneputzen besteht, sollte man den Mund zumindest gründlich mit Wasser ausspülen.
  3. Lebensmittel mit natürlichen Bleichbestandteilen: Einige Früchte enthalten bleichende Inhaltsstoffe, die die Zähne heller machen können. Erdbeeren, Zitronen und auch Rosinen können hier durchaus Wirkung zeigen. Übertreiben sollte man es hier aber nicht, denn die enthaltenden Säuren können den Zahnschmelz auch nachhaltig beschädigen.
  4. Optimale Mundhygiene: Die Zähne sollte man mindestens zweimal täglich und das jeweils für rund 3 Minuten putzen. Auch der regelmäßige Einsatz von Zahnseide ist von Vorteil, wenn es darum geht Verfärbungen schon im sprichwörtlichen Keim zu ersticken.

Selbstgemachte Hausmittel aus Backpulver, Zitronensaft, Salz und ähnlichem sollte man allerdings meiden. Die können nach der Anwendung zwar für eine vorübergehende Aufhellung sorgen, schädigen aber auch die Zähne ungemein. Mittelfristig führt das zu reduziertem Zahnschmelz und frei liegendem Dentin, welches wiederrum gelblich ist. Man erreicht hier also nicht nur das Gegenteil, sondern schädigt auch noch die eigene Gesundheit.

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