Braun Oral-B OxyJet im Test
Reinigung87%
Handhabung89%
Verarbeitung86%
Ausstattung93%
Preis-/Leistung90%
89%Gesamtwertung
Braun Oral-B Professional Care OxyJet im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur OxyJet und vergleichen sie sie mit anderen aktuellen Mundduschen.

Braun Oral-B OxyJet – Testbericht

Mit einem sehr fairen Preis von nur knapp 60 Euro liefert Oral-B mit der OxyJet eine Munddusche mit umfangreichem Zubehör. Sie reinigt die Zahnzwischenräume ungemein schonend, offenbart im Test aber auch Mängel.

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OxyJet

Neben der erprobten WaterJet hat Braun Oral-B lediglich eine weitere Munddusche im Angebot, die hier getestete Professional Care OxyJet. Wie der Name schon erahnen lässt, liegt die Besonderheit hier im Wasserstrahl, der mit Luft angereichert wird. Dabei entstehen winzige „Micro-Luftblasen“ im Wasser, die den Reinigungsvorgang nicht nur angenehmer gestalten sollen, sondern auch gründlicher. Angenehmer, da die Luftbläschen den Strahl weicher erscheinen lassen und das Zahnfleisch dabei weniger beansprucht wird. Außerdem sollen nicht nur Speisereste aus den Zahnzwischenräumen entfernt werden, sondern auch Plaque-Bakterien dezimiert werden. Mit einem Preis von rund 60 Euro ist die OxyJet etwas teurer als die einfacher aufgebaute WaterJet aus gleichem Haus. Wir wollen im Test prüfen, ob dieser Aufpreis gerechtfertigt ist und wie sie im Vergleich zu anderen Mundduschen abschneidet.

Die Ausstattung

Neben der eigentlichen Munddusche sind im Lieferumfang ganze 4 Aufsteckdüsen enthalten. Die Düsen sollten laut Anleitung nach etwa 3 Monaten ausgetauscht werden, können je nach Wasserqualität aber auch schon früher oder eben später an Leistung einbüßen. Erfreulicherweise ist am Ende der Düsen ein Sieb angebracht, welches entfernt werden kann. Sorgen also Ablagerungen wie Kalk für nachlassenden Wasserdruck, kann eine kurze Reinigung hier schon Abhilfe schaffen und die Düse weiter verwendet werden. Dank eines kleinen Reglers an der Spitze der Aufsteckdüsen verfügen diese über zwei verschiedene Funktionen. Die erste sorgt für einen rotierenden Wasserstrahl und dient der allgemeinen Reinigung und zur Massage des Zahnfleisches. Dank der Rotationen soll das Wasser auch besser unter den Zahnfleischsaum gelangen. Bei der zweiten Einstellung wird ein gerade Strahl erzeugt, der für die gezielte Reinigung von Zwischenräumen gedacht ist.

Der Wasserbehälter der Braun Oral-B OxyJet ist stationär, kann aber nach Gebrauch auch entnommen und in der Spülmaschine gereinigt werden. Er fasst 600ml und bietet damit mehr als genug Reserven für eine gründliche Reinigung des gesamten Mundraums. Laut Herstellerangabe kann dabei übrigens auch eine Mundspülung in das Wasser gemischt werden, was nicht bei allen aktuellen Geräten selbstverständlich ist. Der Wasserdruck kann über einen Drehregler an der Station stufenlos zwischen 1 und 5 angepasst werden. Der Regler dient außerdem als Ein-/Ausschalter für die Pumpe. Das Wasser spritzt dann aber nicht direkt los, da auch am Handstück ein Schalter sitzt, mit dem der Duschvorgang gestartet und auch wieder gestoppt werden kann.

Testergebnis – etwas schwach auf der Brust

Bauartbedingt ist das Handstück der OxyJet sehr leicht und wirkt damit auch nicht besonders hochwertig. Während die Station selbst sehr ordentlich verarbeitet scheint, liegt die eigentliche Schwachstelle der Oral-B beim Schlauch. Mit einer Länge von rund 70 cm gewährt er zwar ausreichend Bewegungsfreiheit, allerdings verliert er recht schnell die Form. Zu Beginn ist er noch schön geringelt und passt in der Form auch perfekt in die Station, aber das ändert sich oft schon nach einigen Wochen. Wenn der Schlauch dann erste Abnutzungserscheinungen zeigt, lässt er sich auch nicht mehr so gut verstauen. Ein anderes Problem mit dem Schlauch konnten wir im Test zwar nicht selbst erleben, aber in zahlreichen Rezensionen wird immer wieder davon berichtet. Dabei heißt es, dass der Schlauch bei regelmäßiger Nutzung nach etwa 2 Jahren brüchig werden kann und das gesamte Gerät somit unbrauchbar wird. Das können wir so nicht bestätigen, wollen es aber nicht unerwähnt lassen, da der Schlauch bei vielen Mundduschen tatsächlich die Schwachstelle darstellt.

Die Aufsteckdüsen können und müssen irgendwann als Zubehör nachgekauft werden, wobei der Preis mit rund 2 Euro pro Stück durchaus fair erscheint. Danke der 4 im Lieferumfang enthaltenen Düsen ist man auch erst einmal mindestens ein Jahr lang versorgt. Als vorteilhaft für die Bedienung erweist sich im Test der zusätzliche Schalter am Handstück. So kann zuerst an der Station die Strahlhärte gewählt und die Pumpe aktiviert werden und erst danach dann der Strahl am Handstück gestartet werden.

Im Betrieb geht es bei der Braun Oral-B Professional Care OxyJet relativ laut zu und die Pumpe ist auch außerhalb des Badezimmers deutlich hörbar. Wer daher eine besonders kräftige Munddusche erwartet wird leider enttäuscht. Eventuell liegt es an der beigefügten Luft, aber auch auf der höchsten Stufe wirkt der Wasserstrahl sehr weich. Das ist einerseits positiv, da die Reinigung nie unangenehm am Zahnfleisch wird, andererseits könnte die Strahlhärte für viele schlicht und einfach zu schwach sein. Andere Geräte liefern in dem Bereich jedenfalls deutlich mehr Leistung. Die gelieferte Ausstattung ist angesichts des recht niedrigen Preises aber absolut überdurchschnittlich.

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Testfazit – sehr schonend

Wenn Sie empfindliches Zahnfleisch haben und eine Munddusche zur sanften Massage und Reinigung der Zwischenräume suchen, ist die OxyJet eine sehr gute Wahl. Sie überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, ordentlicher Verarbeitung und großzügiger Ausstattung, nur wenn Sie einen kräftigen Wasserstrahl bevorzugen, gibt es deutlich bessere Modelle.

Vergleichen Sie die Braun Oral-B Professional Care OxyJet mit anderen Modellen in unserem Mundduschen Vergleichstest.