Oral-B Genius 9000 im Test
Reinigung95%
Zahnfleisch95%
Handhabung91%
Verarbeitung90%
Ausstattung96%
Preis-/Leistung84%
92%Gesamtwertung
Oral-B Genius 9000 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zur Oral-B Genius 9000 und vergleichen Sie sie mit anderen elektrischen Zahnbürsten.

Oral-B Genius 9000 – Testbericht

Mit einem Preis von mindestens 120 Euro ist die Genius 9000 von Oral-B alles andere als ein Schnäppchen, die gebotene Leistung im Test überzeugt dann aber auch vollkommen. Die Putzleistung ist erstklassig, die Ausstattung sucht ihresgleichen und auch die Bedienung ist sehr komfortabel gestaltet worden. Lediglich der hohe Preis trüben das Bild etwas.

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Genius 9000

Unter den rund 30 verschiedenen elektrischen Zahnbürsten im Portfolio von Oral-B, nimmt die hier getestete Genius 9000 gleich in mehreren Bereichen die Spitzenposition für sich in Anspruch. Mit einem Preis von rund 120 (weiß oder schwarz) bis knapp 180 Euro (rose gold) ist die Genius 9000 derzeit eine der teuersten Zahnbürsten überhaupt. Aber auch bei einem Blick auf die zahlreichen Features wird deutlich, dass es sich hier um ein Spitzenmodell handelt. Wir haben uns die goldene Variante im Test näher angesehen und wollten herausfinden, ob eine elektrische Zahnbürste soviel Geld wert sein kann und welche der Features tatsächlich nützlich und welche eher Spielerei sind.

Die Ausstattung

Die Genius 9000 hat wie die meisten elektrischen Zahnbürsten von Oral-B einen runden Bürstenkopf, der pulsierend rotiert und dabei einfach von Zahn zu Zahn bewegt werden muss. Mittlerweile hat Oral-B 9 verschiedene Varianten der Bürstenköpfe im Angebot und erfreulicherweise sind auch alle zur Genius 9000 kompatibel. Im Lieferumfang sind hier auch schon 4 Aufsteckbürsten enthalten: 2x CrossAction, 1x 3DWhite und 1x Sensi UltraThin. Damit ist man zunächst einmal für 9-12 Monate gut aufgestellt und hat außerdem schon die Möglichkeit immerhin 3 der verschiedenen Köpfe auszuprobieren.

Die Oral-B Genius 9000 verfügt über 6 Putzmodi, welche einfach über die zweite Taste unter dem Ein-/Ausschalter aktiviert werden können. Neben dem Standardmodus „Tägliche Reinigung“ gibt es noch die Varianten „ProClean“, „Sensitiv“, „Aufhellen“, „Zahnfleischschutz“ und „Zungenreinigung“. Im Lieferumfang sind außerdem eine Ladestation mit Fächern für bis zu 4 Aufsteckbürsten, ein Reise-Etui mit Lademöglichkeit sowie einen Smartphonehalter für den Badezimmerspiegel enthalten. Dieser wird nur dann benötigt, wenn man auch die entsprechende App installiert und nutzen möchte. Eine Andruckkontrolle warnt bei zu starkem Druck mit optischen Signalen im Griff der Zahnbürste und reduziert außerdem auch automatisch die Putzgeschwindigkeit. Erst wenn der Druck ausreichend nachgelassen hat, wird auch wieder die Geschwindigkeit gesteigert. Ein 2-Minuten-Timer mit 30-Sekunden-Intervallen ist außerdem im Handteil integriert.

Testergebnis – viele Extras

Schon beim ersten Blick auf die Verpackung wird deutlich, dass es sich hier um ein Gerät aus dem Premiumsegment handelt. Ein Magnetverschluss sichert eine Klappe, die einen näheren Blick auf die noch sicher verpackte Genius 9000 ermöglicht. Alle Zubehörteile sind sicher verstaut, lassen sich aber auch problemlos und schnell aus der Verpackung entnehmen. Nichts riecht unangenehm oder nach billigem Kunststoff und alle Teile machen einen sehr hochwertigen Eindruck.

Das Handstück ist mit knapp 240 Gramm etwas leichter als manch älteres Modell, liegt dabei aber trotzdem sehr gut in der Hand und wirkt dadurch nicht weniger wertig. Einen Pluspunkt verdient sich die Genius 9000 außerdem mit dem außergewöhnlichen Reise-Etui. Das ist nicht nur äußerst stabil und hochwertig gestaltet, es bietet außerdem auch noch Innovationen, die man bei anderen Etuis vergeblich suchen dürfte. Es kann unterwegs als zusätzliche Ladestation für die Zahnbürste dienen und außerdem auch noch ein Smartphone aufnehmen und dabei ebenfalls laden. Das alles mit nur einer Verbindung zur Steckdose.

Die App bietet Features wie die Protokollierung der Putzaktivitäten und der Zahnarzttermine, die sehr gute Anleitung in digitaler Form sowie die Positionserkennung während des Putzvorgangs. Außerdem kann über die App die Farbe des LED-Smartrings in der Zahnbürste verändert werden und es können auch Putzerinnerungen zu festen Zeiten programmiert werden. Unterm Strich funktionieren die meisten der Anwendungen recht gut, wirklich brauchen werden aber vermutlich die wenigsten Nutzer auch nur eine davon. Es ist halt leider so, dass der Putzvorgang mit App und Positionserkennung deutlich länger dauert, während das Ergebnis kaum besser ausfällt als ohne.

Hat man beim Putzen einen anderen Modus gewählt, bleibt der auch nach dem Ausschalten im Speicher der Zahnbürste erhalten und ist beim nächsten Einsatz wieder automatisch aktiv. Genauso werden bis zu 20 Putzvorgänge abgespeichert, wenn keine Bluetooth Verbindung zum Smartphone besteht. Sobald eine Verbindung zur App hergestellt wird, werden die gespeicherten Daten dann übermittelt.

Wie schon bei der nahezu identischen Genius 8000 kann auch die 9000 in der Praxis mit einer hervorragenden Putzleistung und einem schonenden Umgang mit dem Zahnfleisch punkten. Der Drucksensor funktioniert sehr zuverlässig und selbst bei nachlassendem Akku leiden die Putzergebnisse nicht. Besonders positiv fällt auch das Fazit im Hinblick auf den Lithium-Ionen-Akku selbst aus. Der ist relativ flott geladen und hält dann auch bis zu 2 Wochen, bei zweimal täglichem Einsatz durch.

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Testfazit – purer Luxus

Wer das Beste vom Besten will, kann beherzt bei der Oral-B Genius 9000 zugreifen und wird hier nicht enttäuscht werden. Wer aber auf die eine oder andere Spielerei verzichten mag und dafür doch relativ viel Geld sparen kann, der wird mit einem deutlich günstigeren Gerät vom gleichen Hersteller vermutlich besser fahren.

Vergleichen Sie die Braun Oral-B Genius 9000 mit anderen elektrischen Zahnbürsten in unserem Elektrische Zahnbürsten Test.

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