HappyBrush Schallzahnbürste im Test
Reinigung92%
Zahnfleisch90%
Handhabung86%
Verarbeitung90%
Ausstattung85%
Preis-/Leistung95%
90%Gesamtwertung
HappyBrush Schallzahnbürste im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zur HappyBrush und vergleichen Sie sie mit anderen elektrischen Zahnbürsten.

HappyBrush Schallzahnbürste – Testbericht

Ein Startup aus München liefert mit seiner ersten Schallzahnbürste direkt einen ernsten Konkurrenten für die Platzhirsche von Oral-B und Philips. Die HappyBrush kostet lediglich rund 50 Euro und verzichtet dafür auch auf unnötige Spielereien. Bei der Verarbeitung, der sehr guten Putzleistung und dem erstklassigen Akku muss man hier dagegen keinerlei Abstriche machen.

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HappyBrush

Die happybrush GmbH sitzt heute in München, die erste Idee dafür entstand aber auf einer WG-Party in Frankfurt. Dort dachten sich die beiden Gründer, dass es Zeit für etwas frischen Wind im Bereich der elektrischen Zahnbürsten wäre. Keine unnötigen Features, schickes Design, fairer Preis, Nachhaltigkeit und ein starker Akku – so könnte man die Ziele bei der Entwicklung der neuen Zahnbürsten von HappyBrush wohl grob zusammenfassen. Die ersten Schritte sind jedenfalls getan, denn mittlerweile haben die Münchner eine rotierende elektrische Zahnbürste und die hier getestete Schallzahnbürste im Angebot. Außerdem werden im Onlineshop vegane Zahnpasta und Zubehörteile wie Ersatzbürstenköpfe oder Taschen verkauft. Aber wie schlagen sich die HappyBrush Modelle im Vergleich zu den etablierten Herstellern? Wir haben eine HappyBrush Schallzahnbürste genauer unter die Lupe genommen und möchten hier die Ergebnisse präsentieren.

Die Ausstattung

Der Bürstenkopf der HappyBrush Schallzahnbürste vibriert mit bis zu 30.000 Schwingungen pro Minute und ist in dem Bereich definitiv auf Augenhöhe mit der Konkurrenz – auch wenn dort teilweise Geräte mit noch höheren Geschwindigkeiten angeboten werden. Die Leistung kann bei der HappyBrush nur grob, nämlich über 3 verschiedene Modi reguliert werden: Normal, Sensitiv und Polieren. Laut Herstellerangabe kann die Geschwindigkeit im Sensitiv-Modus so bis auf 26.000 Schwingungen reduziert werden. Zu Beginn soll außerdem eine Funktion namens „HappyStart“ dabei helfen, sich an die Schall-Technologie zu gewöhnen. Hier wird die Leistung während der ersten 15 Anwendungen langsam gesteigert, um so die Erstnutzer einer Schallzahnbürste nicht zu verschrecken. Durch einen längeren Druck auf den Power-Knopf kann die Funktion aber auch einfach deaktiviert und so die volle Leistung abgerufen werden.

Neben der Zahnbürste sind im Preis von rund 50 Euro zwei Aufsteckbürsten, eine kleine Ladestation sowie eine Tube veganer Super-Mint Zahnpasta enthalten. Die Aufsteckköpfe besitzen Farbindikatoren zwischen den Bürsten, welche durch die Nutzung langsam verblassen und so einen nötigen Austausch anzeigen. Neue Bürstenköpfe gibt es direkt beim Hersteller im Dreierpack für 7,50 Euro bzw. 9,95 Euro für das neuere Modell. Ein 2-Minuten-Timer mit Quadrantenfunktion ist bei der Happybrush vorhanden, auf eine Andruckkontrolle mit entsprechender Warnung muss man aber leider verzichten. Ein Etui oder eine Reisetasche gibt es ebenfalls nur als Zubehör gegen einen Aufpreis von rund 15 Euro im HappyBrush Shop.

Testergebnis – kleinere Schwächen bei der Bedienung

Schon beim Auspacken der HappyBrush wird deutlich, dass die Motive „Nachhaltigkeit“ und „schickes Design“ tatsächlich konsequent verfolgt wurden. Die Verpackung wirkt hochwertig und doch ökologisch unbedenklich, schließlich wurde hier keinerlei Plastik verwendet. Die Zahnbürste selbst ist schlicht und eher unscheinbar gestaltet, aber dabei eben auch durchaus schön anzusehen. Neben unserer schwarzen Variante gibt es die Happybrush übrigens auch in weiß. Bei aller ökologischer Verträglichkeit und Nachhaltigkeit fällt der fest verbaute Akku aber umso negativer auf. Denn wie bei den meisten Konkurrenzprodukten bedeutet ein defekter Akku auch hier den wirtschaftlichen Totalschaden. Das wäre für zukünftige Modelle eventuell noch eine Verbesserungsmöglichkeit.

Abgesehen von der fehlenden Austauschbarkeit konnte uns der verwendete Lithium-Ionen-Akku im Test absolut begeistern. Selbst nach einer zweimal täglichen Nutzung für 3 Wochen, ließ die Putzleistung kein bisschen nach. Eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen ist hier also durchaus auch im Langzeitbetrieb zu erwarten. Einige Kritikpunkte offenbart die HappyBrush dann aber bei der Bedienung. Der Power-Knopf sitzt für unseren Geschmack einen Hauch zu weit unten am Griff und wird so auch während des Putzens manchmal unabsichtlich aktiviert. Der Griff an sich liegt zwar sehr gut in der Hand, wird, wenn er nass wird, aber auch etwas rutschig. Außerdem sind die Aufsteckbürsten nur schwer voneinander zu unterscheiden und so für mehrere Nutzer im Haushalt nicht optimal geeignet. Während die Bürsten anderer Hersteller leicht anhand eines farbigen Rings unterschieden werden können, wurden hier lediglich winzige, nur schwer erkennbare Symbole verwendet.

Der Timer funktioniert in der Praxis sehr zuverlässig und schaltet die Zahnbürste nach Ablauf der 2 Minuten Putzzeit sogar automatisch ab. Das ist einerseits komfortabel, andererseits aber auch nervig, wenn man etwa gerne noch etwas länger putzt. Dann muss die Bürste wieder eingeschaltet und schließlich mit 3(!) Tastendrücken wieder abgeschaltet werden. Das ginge definitiv besser.

Die Reinigungsleistung der HappyBrush lässt dagegen kaum Wünsche offen. Im Vergleich zur Handzahnbürste hinterlässt die Schallzahnbürste ein deutlich glatteres und auch sauberes Gefühl auf den Zahnoberflächen. Auch hinter den elektrischen Zahnbürsten der etablierten Marken braucht sich die HappyBrush hier nicht verstecken. Das Zahnfleisch wird dabei trotz der fehlenden Andruckkontrolle nicht übermäßig beansprucht. Unerfahrene Nutzer oder solche die zu starkem Druck beim Putzen neigen, sollten aber vielleicht doch besser zu einem Gerät mit Drucksensor greifen. Das Betriebsgeräusch der HappyBrush Schallzahnbürste ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch nicht übermäßig laut. Als störend haben wir es jedenfalls nie wahrgenommen.

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Testfazit – echte Alternative

Wer mit den etablierten Marken bisher nicht glücklich wurde, ein deutsches Startup unterstützen möchte oder schlicht und einfach eine einfache Schallzahnbürste ohne Schnickschnack will, könnte bei der HappyBrush genau richtig liegen. Das neue Modell V2 ist nicht teurer und bietet auch noch einige Detailverbesserungen. So hat sie im Gegensatz zur vorherigen Variante eine Travel Lock Funktion, einen zusätzlichen Massagemodus und lässt sich aufgrund der flacheren Form besser ablegen. Die Bürstenköpfe dafür sind leider ebenfalls neu, etwas teurer und nicht zum alten Modell kompatibel.

Vergleichen Sie die Fairywill CrystalBlackHappyBrush Schallzahnbürste mit anderen elektrischen Zahnbürsten in unserem Elektrische Zahnbürsten Test.

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