Fairywill CrystalBlack im Test
Reinigung87%
Zahnfleisch86%
Handhabung85%
Verarbeitung89%
Ausstattung87%
Preis-/Leistung90%
87%Gesamtwertung
Fairywill CrystalBlack im Test: Lesen Sie hier unseren aktuellen Testbericht zur Fairywill und vergleichen Sie sie mit anderen elektrischen Zahnbürsten.

Fairywill CrystalBlack – Testbericht

Eine Schallzahnbürste mit verschiedenen Putzmodi und praktischem USB-Anschluss für unter 30 Euro gibt es nicht? Doch, mit der CrystalBlack liefert das chinesische Unternehmen Fairywill genau das. Im Test glänzt sie vor allem mit dem guten Akku und der intuitiven Bedienung, aber es gibt auch Kritikpunkte.

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Fairywill

Fairywill ist ein chinesischer Hersteller von Elektrogeräten und in erster Linie im Segment der Haarglätteisen und Fieberthermometer aktiv. Seit einiger Zeit hat das Unternehmen mit Sitz in ZhuHai aber auch elektrische Zahnbürsten im Sortiment, die sich von den Geräten der Platzhirsche Oral-B und Philips recht deutlich unterscheiden. Bei der CrystalBlack ist das erstens der für eine Schallzahnbürste äußerst niedrige Preis von rund 25 Euro und zweitens das innovative und ebenso praktische System mit USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus. Es wird also schon beim Blick auf die technischen Daten deutlich, dass es sich hier um eine echte Alternative handeln könnte. Aber wie sieht es mit der Reinigungsleistung, der Schonung des Zahnfleischs, der Bedienungsfreundlichkeit und der Verarbeitung aus? Wir schauen im Test genau hin und prüfen, was die CrystalBlack von Fairywill tatsächlich leisten kann.

Die Ausstattung

Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei der Fairywill CrystalBlack um eine Schallzahnbürste, die laut Hersteller mit bis zu 40.000 Schwingungen pro Minute arbeitet. Sie bietet insgesamt 5 verschiedene Reinigungsmodi: Weiß, Reinigen, Sensitiv, Polieren und Massage (auf der Zahnbürste selbst sind die Modi mit den englischen Begriffen White, Clean, Sensitive, Polish und Massage bezeichnet). Da die gesamte Zahnbürste wasserdicht ist, kann sie auch bedenkenlos zum Beispiel in der Dusche verwendet werden. Im Lieferumfang sind bereits 3 Aufsteckbürsten enthalten, die es im Gegensatz zur Konkurrenz auch nur in einer Standardausführung gibt.

Ein 2-Minuten-Timer erinnert automatisch an die optimale Putzdauer und alarmiert außerdem in 30-Sekunden-Intervallen, dass ein Quadrantwechsel angesagt wäre. Der verbaute Akku liefert laut Hersteller bereits nach einer 4-stündigen Ladezeit genug Saft für rund 30 Tage Betrieb. Die benötigte Energie bezieht die CrystalBlack über das beiliegende USB-Kabel, das ganz einfach an die üblichen Ladegeräte von Handys oder Tablets angeschlossen werden kann. Alternativ kann das Kabel natürlich auch direkt über den USB-Anschluss eines Computers oder Laptops genutzt werden. Eine kleine Leuchtanzeige im Griff der Zahnbürste weist darauf hin, sobald der Akku schwächer und eine Aufladung nötig wird.

Testergebnis – positive Überraschungen

In Sachen Verarbeitungsqualität kann die Fairywill CrystalBlack trotz des Stigmas „Made in China“ durchaus gefallen. Der schwarze Kunststoff macht einen wertigen Eindruck und trotz des relativ geringen Gewichts von kaum mehr als 100 g liegt die elektrische Zahnbürste gut in der Hand. Die Verpackung hinterlässt ebenfalls einen erstklassigen Eindruck und erinnert fast ein wenig an die hochwertigen Kartons von Apple-Produkten. In dem Bereich sieht man der CrystalBlack den günstigen Preis jedenfalls kein bisschen an, ganz im Gegenteil.

Die Bedienung gestaltet sich dank des leichtgängigen Ein-/Ausschalters, der gleichzeitig auch zur Wahl des Putzmodus dient, wunderbar einfach. Die Aufsteckbürsten lassen sich schnell und unkompliziert wechseln, im Gegensatz zur Konkurrenz hat man hier allerdings nur eine Variante zur Auswahl. Wer sich sich da also zum Beispiel an die besonders weichen Sensitiv-Bürstenköpfe gewöhnt hat, muss sicherstellen, dass er hier mit den Bürsten ebenfalls zurecht kommt, denn ein Wechsel auf andere Varianten ist halt leider nicht möglich. Puristen wiederum werden diesem Minimalismus vermutlich sogar applaudieren. Sehr gut hat uns auch der Akku mit Mini-USB-Anschluss gefallen, denn der ist tatsächlich schnell geladen und dank des universellen Anschlusses hat man auch auf Reisen meist das passende Kabel sowieso schon dabei. Da man auf ein spezielles Ladesystem oder eine Station verzichtet hat, wird außerdem der Ressourcenverbrauch und der irgendwann zwangsläufig anfallende Plastikmüll reduziert.

Der Akku hat in unserem Test problemlos über 2 Wochen gehalten, bei einem täglichem Einsatz von zweimal 2 Minuten. Selbst dann hat die Ladestandsanzeige noch keine Anstalten gemacht und auch die Motorleistung wurde unserem Empfinden nach nicht schwächer. Das alles macht die Fairywill CrystalBlack zu einem sehr guten Reisebegleiter. Bei der Putzleistung muss man hier dann aber doch kleinere Abstriche machen. Aufgrund der fehlenden Andruckkontrolle sollten besser nur erfahrene Nutzer von elektrischen Zahnbürsten zugreifen und auch die Ergebnisse wirken nicht ganz so sauber und glatt wie bei hochwertigen Geräten der alteingesessenen Konkurrenz. Auch die 5 Putzmodi unterscheiden sich kaum spürbar voneinander und die meisten werden daher vermutlich einfach die Standardeinstellung verwenden. Für unterwegs oder für Leute die von Oral-B und Philips die Nase voll haben, kann die Fairywill aber eine Alternative sein.

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Testfazit – gute Qualität fürs Geld

Die Qualität der Verarbeitung und der Materialien überrascht bei der Fairywill CrystalBlack angesichts des Preises von kaum mehr als 20 Euro durchaus. Wer auf eine Andruckkontrolle verzichten kann, darf hier durchaus zugreifen und sich am ungemein praktischen Ladesystem und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erfreuen.

Vergleichen Sie die Fairywill CrystalBlack mit anderen elektrischen Zahnbürsten in unserem Elektrische Zahnbürsten Test.

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