Oral-B Pro 6000 im Test
Reinigung94%
Zahnfleisch95%
Handhabung92%
Verarbeitung91%
Ausstattung94%
Preis-/Leistung89%
93%Gesamtwertung
Braun Oral-B Pro 6000 im Test: Lesen Sie den Testbericht zur Oral-B Pro 6000 und vergleichen sie mit anderen elektrischen Zahnbürsten.

Oral-B Pro 6000 – Testbericht

Für rund 100 Euro kriegt man mit der Oral-B Pro 6000 das komplette Paket – eine moderne, hochwertige Zahnbürste, sowie eine Menge Zubehör wie Ersatzbürsten, ein Etui, einen Smartguide und sogar eine spezielle App. Ob das alles notwendig ist oder es vielleicht auch ein wenig einfacher und damit günstiger ginge, muss jeder selbst entscheiden.

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Oral-B Pro

Braun ist neben Philips der entscheidende große Player auf dem Markt der elektrischen Zahnbürsten. Unter dem Markennamen Oral-B werden zahlreiche verschiedene Modelle angeboten, darunter auch Schallzahnbürsten und klassisch rotierende Zahnbürsten. Die erfolgreichste Serie stellt dabei aber die Modellreihe mit dem „Pro“ (oder Professional Care) im Namen. Diese elektrischen Zahnbürsten haben alle gemeinsam, dass sie oszillierend rotieren und die etwas teureren Modelle zusätzlich noch pulsieren. Preislich bewegen sich die Geräte zwischen rund 30 und fast 200 Euro, wobei sich neben der Ausstattung, besonders bei den günstigen Geräten, auch die Motorleistung unterscheidet. Die hier getestete Oral-B Pro 6000 ist Teil der Oberklasse und dementsprechend mit einem Preis von rund 100 Euro auch nicht ganz billig. Sie ist der Nachfolger der von uns sehr gut bewerteten Oral-B Triumph 5500 und somit wird es spannend zu sehen sein, wie sich die neue Generation schlägt.

Die Ausstattung

Die Oral-B Pro 6000 ist eine klassisch rotierende Zahnbürste und löst dank der zusätzlichen, pulsierenden Bewegung mehr Plaque als Handzahnbürsten oder andere, einfachere elektrische Zahnbürsten. Soweit jedenfalls das Versprechen der Marketingabteilung. Was die Motorleistung angeht, unterscheiden sich die Professional Care Modelle oberhalb der Pro 2000 nur marginal und so darf man hier keine Wunder, aber doch eine zuverlässige Reinigung auf hohem Niveau erwarten. Eine der großen Neuigkeiten bei der 6000 ist die integrierte Bluetooth-Schnittstelle und die damit mögliche Kommunikation mit dem Smartphone bzw. der entsprechenden App. Diese soll zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen bieten, dazu aber mehr im Praxistest weiter unten.

Neben der Zahnbürste sind bei der Pro 6000 im Lieferumfang ein Smartguide (quasi eine abgespeckte App in Hardwareform), ein einfaches Reise-Etui sowie 4 Aufsteckbürsten enthalten. Während bei unserem Testmodell jeweils eine CrossAction, eine Tiefenreinigung, eine 3D White und eine Sensitive Aufsatzbürste in der Packung waren, gibt es erfreulicherweise auch unterschiedliche Kombinationen zu kaufen. Das Handstück selbst ist aber natürlich immer das gleiche und bietet 5 Reinigungsmodi: Standardreinigung, Zahnfleischschutz, Sensitive, Aufhellen und Tiefenreinigung. Die Modi unterscheiden sich teilweise bei der Rotationsgeschwindigkeit, teilweise aber auch bei der Putzdauer.

Testergebnis – Schwächen beim Zubehör

Die gefühlte Verarbeitungs- und Materialqualität der Oral-B Pro 6000 entspricht durchaus dem, was man von einem Gerät für rund 100 Euro erwarten würde. Das Handstück liegt sehr gut in der Hand, rutscht nicht und wirkt hochwertig. Der verbaute Akku lädt zwar sehr langsam – 24 Stunden und teilweise sogar mehr – hält dann dafür aber auch 1-2 Wochen durch, ohne auf eine Steckdose angewiesen zu sein. Im Vergleich zur eigentlichen Zahnbürste fallen das beiliegende Etui und der Smartguide allerdings etwas zurück. Das Etui ist nicht mehr als eine einfache Plastikdose und nicht besonders schick, erfüllt seinen Zweck aber natürlich trotzdem einwandfrei. Der Smartguide ist recht klein und so sind sowohl das Display als auch die Tastenbeschriftungen nur schwer erkennbar. Genauso wie beim Etui wirkt auch hier die Verarbeitung etwas billig.

In Sachen Bedienung gibt sich die Pro 6000 dann aber wirklich keinerlei Blöße. Auch ganz ohne App und Smartguide gelingt der Putzvorgang selbst Neulingen problemlos und sicher. Die Andruckkontrolle arbeitet zuverlässig und warnt nicht nur akustisch und mit einem roten Blinklicht im Griff, der Motor wird sogar automatisch gedrosselt. Durch die verschiedenen Reinigungsmodi kann man zwar nur mit einer Taste durch mehrmaliges Drücken wechseln, aber sobald der Favorit einmal feststeht, gelingt auch das problemlos und schnell. Der Smartguide lässt sich ganz einfach an den Badezimmerspiegel kleben und unterstützt dann mit zusätzlichen Infos den Putzvorgang.

Beim Putzergebnis gibt es wie erwartet keine negativen Überraschungen. Dank des integrierten 2 Minuten Timers und der zusätzlichen 30 Sekunden Quadranten Timer ist das Einhalten der empfohlenen Putzdauer ein Kinderspiel. Die Zähne fühlen sich im Anschluss dann auch immer sehr glatt und wunderbar sauber an. Gemischte Gefühle hinterließ bei uns allerdings die App. Gerade da bei der 6000 der Smartguide ebenfalls im Preis enthalten ist, nutzten zumindest wir schon nach kurzer Zeit nur noch diesen und das Smartphone war im Badezimmer kaum noch anzutreffen. Die Benutzung des Smartguide ist einfach deutlich unkomplizierter als die App und vor allem kann er einen dauerhaften Platz im Bad einnehmen.

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Testfazit – gewohnt hohes Niveau

Die Oral-B Pro 6000 bietet alles was man von einer modernen elektrischen Zahnbürste erwarten kann. Sowohl Anfänger als auch Profis kommen damit problemlos zurecht und dank der verschiedenen Reinigungsmodi eignet sie sich auch für fast alle Nutzer. Lediglich die Verarbeitung des Etuis und des Smartguides lassen angesichts des Preises ein wenig zu wünschen übrig.

Vergleichen Sie die Braun Oral-B Pro 6000 mit anderen elektrischen Zahnbürsten in unserem Elektrische Zahnbürsten Test.

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